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Prosa-Forum zu Berlin und Umwelt -
lyriek van natuur en Berlijn

1

Karli und Marli im Berühmten Wald

Eine jammervolle Umweltgeschichte


September 2002,
zuletzt bearbeitet am 11.12.2003

Liebe Kinder!
Wenn ich in der Geschichte etwas verändern oder ergänzen soll, dann schickt mir bitte eine E-Mail.
Vieleicht malt Ihr auch Bilder zur Geschichte?
Vielen Dank!
Viele Grüße - und viel Spaß beim Lesen! -
Angelika

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Es war ein fabelhaft warmer, sonniger Tag mit vergißmeinnicht-blauem Himmel. Geheimnisvoll flüsterte der Berühmte Wald die neuesten Nachrichten. Wurde wieder ein Film gedreht? Dieser verwunschene Wald hieß so, weil er immer wieder eine reiche Kulisse für spannende Filmproduktionen, interessante Fernsehshows und unterhaltsame Werbespots bot. Außer mächtigen Buchen, Eichen und Eschen, den wichtigsten Hauptvertretern des einheimischen Mischwaldes, wuchsen hier auch Ulmen, Weiden, Erlen, Ahornbäume, Birken, Pappeln, Ebereschen mit den knallroten Vogelbeeren, Linden und Nadelbäume.

Für die Zwillinge Karli und Marli war das der liebste Lieblingsspielplatz. Hier konnten sie immer wieder neue Abenteuer erleben. Jetzt waren sie aber erstmal müde vom Toben, Versteckspielen und Auf-die-Bäumeklettern und kuschelten sich jeder für sich auf dem weichen Waldboden wie in einem Daunenbett. Der blonde Karli döste auf dem weichen Waldboden unter einer knorrig-alten Eiche. Diese Eiche wurde über Jahrhunderte hinweg bewundert und verehrt. Dieser sagenumwobene Baum trug den Namen "Schöne Eiche"; denn sie hatte eine einzigartige Form. Wie eine Pyramidensäule reckte sich die Kapriole der Natur stolz empor. Stücke ihrer Rinde sollten Krankheiten heilen können. Es ging auch die Sage um, daß dieser Baum auf einem ausgemauerten, aber zugeworfenen Brunnen stehen soll.

Neben Karli lag Marli. Sie schlief tief und fest den Schlaf der Gerechten. Das drollige Eberferkel der beiden, Wotan, das die Geschwister überallhin treu wie ein Hündchen begleitete, hörte Karli im Unterbewußtsein lebhaft grunzen. Es schmatzte seine Lieblingseicheln (auf den Eichen wachsen die besten Schinken; denn das Fleisch von eichelfressenden , rosafarbenen Haustieren mit dem lustigen Ringelschwänzchen war besonders kernig und ihr Speck wunderbar fest. Doch keine Bange - dieses Schweinchen wurde nicht gemästet und mußte nicht den Schlachter fürchten) und vielleicht sogar einige mit 250 Euro pro Kilogramm sündhaft teure Trüffel, diese würzigen, stark duftenden Schlauchpilze, diese runzligen Knollen, die Kenner als Diamanten der Küche bezeichnen, die der Niemals-Schweinebraten hier erschnüffeln konnte. Ein Leckerbissen, den kein Schwein gern mit der Schickimicki teilt. An diesem Ort ließ sich niemand aus der Ruhe bringen. Alles war so ungeheuer friedlich.

Alles? - Nein!! - Karli interessierte sich nicht die Bohne für die Probleme der Schickimicki, die die rare Kostbarkeit (wo den Superreichen schon allein bei dem Gedanken daran das Wasser im Munde zusammenläuft) gegen die suchenden und findenden Trüffelschweine verteidigen müssen. Auch machte er sich keinen Kopf, ob hier im feuchtwarmen Waldboden Schwarze oder Weiße Trüffel wachsen. Karli, dieser arme, geplagte Schüer, hatte andere Probleme. Seine Augen waren halb geschlossen, konnten aber nicht die Gedanken verjagen. Und die hämmerten munter wie ein wildes Trommelfeuer durch seinen Kopf:

"Heute hatten wir Naturkunde in der Schule. Der Lehrer hat uns eine piepgemeine Frage aufgegeben: 'Wofür ist der Wald nützlich?'," moserte er. So aus dem Hut konnte er die Frage nicht beantworten. "Lernen ist doof," folgerte er. Und dann wünschte sich Karli sehnsüchtig:

"Man müßte im Schlaf lernen, ohne sich anzustrengen. Völlig mühelos. Und Spaß sollte es auch machen,". -

Kaum gedacht, da stockte ihm jäh der Atem. Er sah etwas, was er sich nie und nimmer hätte träumen lassen. Kann das wahr sein??



W  a  s  kann wahr sein??

???

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